Sunday 05th of February 2012
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Helfen und die Existenz von Menschen sichern! |
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Der militärische Konflikt zwischen der Regierung Sri Lankas und der tamilischen LTTE im Norden und Nordosten des Inselstaates hat einen langjährigen Hintergrund. Seit mehr als 25 Jahren kämpfen die Rebellen im Norden für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Unter den anhaltenden Auseinandersetzungen leidet insbesondere die Zivilbevölkerung der Region. Die jüngsten Ereignisse haben erneut viele Todesopfer gefordert und zu einer wiederkehrenden Flüchtlingswelle geführt. Mehr denn je sind die betroffenen Menschen in der Region auf Hilfe angewiesen.
Neben den laufenden Soforthilfemaßnahmen sieht die Deutsche Stiftung Katastrophenhilfe die Umsetzung eine Reihe mittel- bis langfristig angelegter Hilfsmaßnahmen in den Konfliktgebieten Sri Lankas vor. Im Vordergrund dieser Projekte steht die Wiederherstellung von Wohnraum für Flüchtlinge und sozial schwache Familien sowie infrastrukturelle Maßnahmen wie die Wiederherstellung oder der Neubau von Krankenhäusern und Schulen. Die Unterstützung sozialer Einrichtungen wie beispielsweise von Behindertenheimen und Waisenhäuser in den betroffenen Gebieten bildet einen weiteren Arbeitsschwerpunkt unserer Stiftung. Viele soziale Einrichtungen in den Konfliktgebieten sind zwangsläufig zu „Auffangbecken“ für betroffene Menschen geworden. Ihre Kapazitäten sind aber sowohl räumlich als auch finanziell stark begrenzt.
Derzeit konzentrieren sich die Vorhaben der Deutschen Stiftung Katastrophenhilfe auf die Wiederherstellung von Wohngebäuden und sozialen Einrichtungen im Norden und Nordosten Sri Lankas (insbesondere in der Region Point Pedro). Durch die anhaltenden Kämpfe sind viele Dorfgemeinschaften nahezu komplett zerstört worden. Die betroffenen Familien leben in provisorischen Hütten. Infrastrukturen wie Wasser-, Abwasser- und Energieversorgungen sind in einigen Gebieten vollkommen zusammengebrochen. Die Deutsche Stiftung Katastrophenhilfe sieht derzeit folgende Maßnahmen für die Region vor:
• Wiederherstellung von Unterkünften, Wohnhäusern und dörflichen Strukturen • Wiederherstellung und/oder Neubau von sozialen Einrichtungen wie beispielsweise Schulen, Kindergärten, Waisenhäusern und Pflegeheimen • Inbetriebnahme und/oder Wiederherstellung von Krankenhäusern und Ambulanzzentren • Wiederherstellung von Wasser- und Stromversorgungen • Abfall- und Abwasserbeseitigung
Die Projekte der Deutschen Stiftung Katastrophenhilfe werden in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Menschen / Dorfgemeinschaften und mit Unterstützung lokaler Fachkräfte und Bauunternehmen realisiert.
Darüber hinaus sieht die Deutsche Stiftung Katastrophenhilfe eine Reihe von Gemeindeentwicklungsprogrammen vor. Vielen Dorfgemeinschaften und Gemeinden im Norden Sri Lankas fehlen für eine nachhaltige Verbesserung ihrer Situation sowohl das entsprechende Know-how als auch die notwendigen Finanzmittel. Eine Grundversorgung der Bevölkerung ist nicht sichergestellt. Es fehlen Einnahmequellen. Viele Menschen leben in Armut. Alkoholismus und häusliche Gewalt nehmen stetig zu. Viele Frauen sind infolge des langjährigen Bürgerkrieges verwitwet. Sie verfügen zumeist über kein regelmäßiges Einkommen, um ihre Kinder zu versorgen. Durch Gewalt und Armut sind viele Kinder in den Konfliktregionen traumatisiert, unterernährt und krank. Oftmals müssen sie bereits in frühen Jahren ihren eigenen Beitrag zum Lebensunterhalt der Familie sorgen. Die Gemeindeentwicklungsprogramme der Deutschen Stiftung Katastrophenhilfe sehen eine nachhaltige Verbesserung der Lebens-, Wohn-, Arbeits- und Umweltverhältnisse der Dorfgemeinschaften vor. Durch praktische Anleitung und Begleitung möchte die Stiftung vor Ort den Aufbau und die Aufrechterhaltung lokaler Wirtschaftsgemeinschaften fördern und dörfliche Selbstverwaltungen etablieren, die sich langfristig um alle Belange der Dorfgemeinschaften kümmern. Der Aufbau von Wirtschaftsgemeinschaften soll dazu beitragen, durch einkommensschaffende Tätigkeiten die Existenzen der Familien in den Dörfern langfristig sicherzustellen.
Um die geplanten Projekte in ausreichendem Umfang realisieren zu können, benötigt die Deutsche Stiftung Katastrophenhilfe weitere finanzielle Mittel. Mit einer Spende leisten Sie einen wichtigen Beitrag dazu, den Menschen Sri Lankas wieder eine Aussicht auf ein lebenswerteres Leben zu bieten. Bitte helfen Sie. Ihre Spende kommt an. Spendenkonto: 9 4567 00 Kontoinhaberin: Dt. Stiftung Katastrophenhilfe Bankleitzahl: 251 205 10 Bank für Sozialwirtschaft, Hannover
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